Glossar von Fachbegriffen im Themenkreis Werbung und Marktkommunikation
AdClick
Häufigkeit, mit der ein Nutzer auf einen Werbebanner klickt

AdClick-Rate
Das Verhältnis von AdClicks zu AdImpressions, ausgedrückt in Prozent.

AdImpressions
Garantierter Werbemittelkontakt des Users. Von den Verbänden DMMV, GWA, VDZ, BDZV und VPRT als zukünftig verbindliche Größe zur Messung der Werbeträgerleistung verabschiedet. Gemessen wird im Unterschied zu PageImpressions die Anzahl der Sichtkontakte mit einem Werbebanner selbst, nicht mit der werbeführenden Seite.

Adobe Acrobat Reader
Mit dem Adobe Acrobat Reader lassen sich PDF-Dateien (extrem komprimierte Dateien) öffnen. Das Programm setzt sich im Internet verstärkt als Standard durch und ist unter www.adobe.com gratis downzuloaden. PDF-Dateien benötigen sehr wenig Speicherplatz und sind daher via E-Mail problemlos zu versenden.

AdRequests
Häufigkeit, mit der ein Werbebanner bzw. die Seite mit dem Werbebanner von einem Nutzer geladen wird und damit annahmegemäß auch gesehen wird. Vergleichbar mit der Nettoreichweite in der klassischen Werbung.

AdServer
Ein zentraler Server, der unabhängig vom Server einer Website Banner an die Werbeflächen der Site liefert; ermöglicht mehrere Werbebanner abwechselnd nach bestimmten Kriterien einzuspielen – zum Beispiel thematisch passend zu dem vom User eingegebenen Suchbegriff oder zum angeclickten redaktionellen Inhalt.

Advertorials
Bezeichnung für redaktionelle Artikel, die Werbebotschaften enthalten, oder eine Werbeform, in der die Anzeige wie ein redaktioneller Text aufgemacht ist. Advertorials sind in Österreich kennzeichnungspflichtig.

AdView
Zahl der Sichtkontakte mit einem werbeführenden Objekt (etwa einem Banner).

Animated Gif
Grafikformat zur Erstellung von animierten Bannern. Dahinter steht das Grafikformat Gif 89a, das es erlaubt, eine Sequenz von hintereinander liegenden Einzelbildern anzuzeigen – es entsteht eine Animation, ähnlich einem Daumenkino. Werbebotschaften können so in einem kleinen Film kommuniziert werden.

Audience Flow
Durch geschickte Programmierung wollen die TV-Sender die Zuschauer möglichst lange an ihr Programm binden und vom Umschalten auf einen anderen Kanal abhalten. Um den Zuschauerfluss von der einen zur nächsten Sendung zu gewährleisten, müssen die aufeinanderfolgenden Sendungen möglichst homogen sein.

Bartering
Eine Sonderwerbeform, in der für Werbung nicht bezahlt, sondern getauscht wird. Der Waschpulverkonzern Procter & Gamble produzierte schon vor 50 Jahren hausfrauenaffines Programm – die Rundfunksender stellten dem Unternehmen dafür gratis Werbezeit zur Verfügung. Daher kommt auch der Begriff „Soap Opera“.

Bandenwerbung
Dies ist derjenige Teil der Außenwerbung, der mit Hilfe von Plakaten, Schrifttafeln und Spruchbändern bei Sportveranstaltungen, vor allem auf Spielfeldern und an Rennbahnen, auftritt.

Banner
Festgelegte Werbefläche auf einer Webseite.

Banner-Burnout
Nachlassende Werbewirkung eines Banners durch überproportionale Wiederholung oder zu lang anhaltende Darbietung.

Banner-Rotation
Wechsel der Werbe-Banner auf einer Web-Site. Bei der Banner-Rotation wechselt die Anzeige der einzelnen Banner regelmäßig, während der Web-Site-Besucher die geladene Weib-Seite betrachtet.

Bannertausch
Auch bekannt unter Bannerexchange. Serviceangebot von manchen Online-Vermarktern mit Netzwerk-Charakter. Dabei werden auf nicht verkauften Bannerflächen einer Website fremde Banner eingeblendet. Im Gegenzug wird der eigene Banner auf freie Flächen der anderen Werbenetzpartner gespielt.

Below-the-line (B-t-l)
Kommunikationsmaßnahmen, die nicht zur klassischen Werbung gehören, sondern mit gezielter Promotion, durch spezielle Events oder Sponsoring die gewünschte Zielgruppe anvisieren. Below-the-line-Aktivitäten haben den Vorteil, große Streuverluste zu vermeiden.

Benchmarking
Branchenübergreifender Vergleich von verschiedenen Tätigkeits- und Leistungsbereichen eines Unternehmens. In den Vergleich wird nicht nur der wichtigste Mitbewerber einbezogen, sondern auch Firmen anderer Branchen mit den selben Arbeitsbereichen.

Bildagentur
Unternehmen, das auf Bestellung Fotomaterial oder auch Film-Footage liefert.

Billings
Bruttoumsatz einer Werbeagentur als Summe aller insgesamt bewegten Werbegelder (inkl. Agentur-Provision). Der eigentliche Umsatz (Netto-Umsatz) einer Werbeagentur ist daher das Gross Income. Teilt man die Billings durch die Zahl 6,67, kann man ungefähr das Gross Income, den Honorarumsatz, errechnen.

Blaupause
Probeabzug der Montagefolie für die Freigabe zum Druck, druckende Teile erscheinen dabei hellblau.

Blue Box
Elektronischer Trick, der einen Vordergrund mit einem Hintergrundbild zu einem neuen (Gesamt-)Bild kombiniert. Die Bezeichnung Blue Box kommt daher, dass der Hintergrund meist blau ist.

Briefing
Kurze Zusammenfassung der Zielvorstellungen, die ein Werbetreibender mit einer Kampagne erreichen will. Wird meist für das „Agentur-Briefing“ verwendet, wenn der Auftraggeber die Werbeagentur über Inhalt und Ziele des Auftrags informiert.

Brutto-Reichweite
Kenngröße vorwiegend in der Kampagnenplanung und -kontrolle. Die Brutto-Reichweite ist die Kontaktsumme, also die Summe aller erzielten Kontakte oder Kontaktchancen von Personen mit einem Medium oder mehreren Medien (auch mit einem oder mehreren Werbemitteln). Sie wird in Millionen oder Prozent ausgewiesen und basiert im TV-Bereich auf der Sehbeteiligung. Sofern Nettoreichweite und Durchschnittskontakte bereits bekannt sind, kann die Brutto-Reichweite auch errechnet werden.

Business-to-Business (B2B)
Bezeichnet die Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen.

Business-to-Customer (B2C)
Bezeichnet die Geschäftsaktivitäten von Unternehmen, deren Kunden der Endanwender ist.

Callcenter
In einem Callcenter werden eingehende Kundentelefonate professionell bearbeitet (inbound) bzw. neue Kundensegmente akquiriert (outbound).

Cannes-Rolle
Zusammenstellung der prämierten Werbespots des jährlich stattfindenden Werbefestivals in Cannes (Cannes Lions).

Casting
Bezeichnung für die Auswahl von Darstellern für Sprach-, Film- und Fotoaufnahmen.

Clipping
Zeitungsausschnitt, den ein Ausschnittdienst an seine Kunden versendet. Oft wird die Anzahl der Clippings, also der Erwähnungen in Printmedien, als Messgröße für den Erfolg einer PR-Kampagne angesehen.

Commercial
Englische Bezeichnung für Werbespot. Werden Werbung und Produktinformationen vermischt, so spricht man von Infomercial.

Copyright
Bezeichnung für die Urheber und Vertriebsrechte. Das Recht, das geistige Eigentum (auch das eines anderen) zu verwerten oder zu vervielfältigen.

Corporate Design (CD)
Ein äußeres Erscheinungsbild nach einheitlichen Regeln soll den Wiedererkennungswert steigern. Das CD ist Bestandteil der Corporate Identity, das Design spiegelt die Firmen-Philosophie optisch wider.

Corporate Identity (CI)
Die Corporate Identity ist das Erscheinungsbild und Erkennungszeichen eines Unternehmens, das nach innen und außen durch ein einheitliches Design aller relevanten Kommunikationsmittel vermittelt wird. Es geht also um eine ganzheitliche Kommunikation, die das Image verbessern soll.

Cross-Promotion
Die einzelnen Bereiche einer Medienfamilie empfehlen und bewerben die Angebote des jeweils anderen. Ziel ist es, die Kunden innerhalb der Medienfamilie zu halten.

Customer Relationship Marketing (CRM)
Elektronisch unterstützte Pflege der Kundenbeziehungen. CRM-Systeme schaffen die Voraussetzung für das Sammeln und Analysieren kundenbezogener Daten, z. B. Kaufverhalten, berufliche Stellung, Einkommensgruppe. Auf dieser Basis werden Handlungsrichtlinien entworfen, um Kunden persönlich anzusprechen, ihre Zufriedenheit zu erhöhen und damit langfristig Kundenbindung zu stärken.

Cutter
In Zusammenarbeit mit dem Redakteur gestaltet der Cutter/die Cutterin das unbearbeitete Bild- bzw. Tonmaterial nach dramaturgischen und inhaltlichen Gesichtspunkten. Dabei erhält die Produktion ihre endgültige Form.

Data Mining
Auswertung und Archivierung von Informationen über den Endkunden. Grundlage für effizientes CRM und One-to-One-Marketing.

Decoder
Elektronisches Zusatzgerät, mit dessen Hilfe verschlüsselte Bild- und Tondaten so entschlüsselt und aufbereitet werden, dass sie an Radio- und Fernsehgeräten des Empfängers ohne Verzerrung angesehen und gehört werden können.

Demographie
Darunter fasst man alle Informationen über Personen zusammen, die beschreibend sind, wie Alter, Geschlecht, Familienstand, Haushaltsgröße, Einkommen, Berufstätigkeit, Ausbildung etc.

Direct Mailing
Anlassbezogene Aussendung von Werbemitteln auf dem Postweg an Adressaten, die vorher von Auswahlkriterien als dafür erfolgversprechend selektiert wurden.

Direct Marketing (DM)
Kunden werden direkt von dem Unternehmen angesprochen. Die schriftliche Variante des Direct Marketing ist beispielsweise die Versendung von Massenbriefen mit persönlicher Anrede. Für telefonisches Direktmarketing werden Callcenter eingesetzt.

Direct Response Television (DRTV)
Ein TV-Werbespot, bei dem die Telefonnummer miteingeblendet wird. Der Konsument kann das Produkt oder Info-Material sofort telefonisch bestellen.

Durchschnittskontakte
Kontaktdosis, Opportunity to see (OTS), durchschnittliche Kontakthäufigkeit. Diese in der Kampagnenplanung und -kontrolle verwendete Größe gibt an, wie oft eine Person bei der Mehrfachbelegung eines Mediums oder mehrerer Medien im Durchschnitt erreicht wurde.

E-Mail
Elektronische Post, die man über das Internet versenden kann. Man benötigt zum E-Mailen ein Mailprogramm (Outlook, Eudora, Netscape Navigator etc.) am eigenen Rechner.

E-Procurement
Einkauf und Beschaffung von Gütern über das Internet.

E-Zine
Medien, die nur über das Internet verbreitet werden.

Einschaltquote
Reichweite auf Haushaltsebene, also Haushalte in Millionen oder Prozent, die während eines Zeitintervalls, eines Werbeblocks oder einer Sendung das Fernsehgerät eingeschaltet haben.

Etat
Alle Geldmittel, die ein Unternehmen einer Agentur zur Kampagnenkonzipierung und -durchführung zur Verfügung stellt.

Ex-Post
Kampagnenkontrolle

Free-TV
Fernsehprogramme, die im Gegensatz zum Pay-TV oder zum öffentlich-rechtlichen Fernsehen unverschlüsselt, das heißt ohne Decoder oder Gebühren empfangen werden können.

Frequently Asked Question (FAQ)
Häufig gestellte Fragen zu einer Site. Meist ein Menüpunkt auf der Webseite.

Flash Player
Eine Programm-Erweiterung (Plug-In) der Firma Macromedia. Mit dem Flash Player können spezielle Animationen angesehen werden. Da dieser für viele Web-Seiten erforderlich ist, ist er auf aktuellen Browsern bereits vorhanden.

General Interest-Titel
Begriff für Periodika, die sich multithematisch an alle Bevölkerungsgruppen wenden, z. B. aktuelle Illustrierte.

Graphic Interchange Format (GIF)
Bildformat, das häufig zur Erstellung von Animationen verwendet wird.

Giveaway
Ein kleiner Präsentartikel, der als Zugmittel für eine Werbekampagne eingesetzt wird.

GRP
Der Gross Rating Point entspricht der Brutto-Reichweite in Prozent oder der durchschnittlichen Sehbeteiligung in Prozent und ist ein Maß für den Werbedruck. Zur Feststellung der Gesamtleistung einer Kampagne werden die GRP-Werte aller Einzelschaltungen kumuliert, wobei das Prozentzeichen weggelassen wird.
Ein GRP bedeutet, dass die Kontaktsumme einem Prozent der Zielgruppengröße entspricht, bei 200 GRPs ist die Kontaktsumme also doppelt so groß wie die Zielgruppengröße – was allerdings nicht bedeutet, dass jede einzelne Person der Zielgruppe erreicht wurde.

Gross Income
Geldbetrag, der einer Agentur übrigbleibt, wenn Produktions- und Schaltungskosten bezahlt werden: Dazu zählen Beratungs- oder Gestaltungshonorare. Trotzdem nicht zu verwechseln mit Gewinn, denn Steuern, Personalkosten etc. sind vom Gross Income noch nicht abgezogen.

Grundgesamtheit
Alle Personen oder Haushalte, aus denen zu Marktforschungszwecken eine Stichprobe gezogen wird und die durch diese Stichprobe repräsentiert werden (z. B. „Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren“).

Guerillamarketing
Hier wird statt Geld vor allem Energie eingesetzt. Schritt für Schritt versucht der Guerillamarketer Marktanteile zu gewinnen, ohne den Marktführer auf sich aufmerksam zu machen und einen großen Werbegegenfeldzug auszulösen.

Hard Selling
Bezeichnung für aggressives Verkaufen, hat heutzutage kaum mehr eine Chance.

Hit
Erfolgreicher Zugriff auf ein bestimmtes Dokument, z. B. bei Suchvorgängen.

Homepage
Die erste Seite, die sich beim Aufruf einer WWW-Adresse öffnet (Mainpage).

Host
Ein Rechner innerhalb eines Netzwerkes, der Internet-Services an andere Rechner oder das Internet anbietet.

Hypertext Markup Language (HTML)
Eine Sprache, die Formatierungsanweisungen und HyperText-Elemente enthält und auf deren Architektur die Dokumente des WWW aufbauen.

Hyperlink
Hyperlinks ermöglichen das Springen per Mausklick auf andere Websites innerhalb des WWW. Sind meist gekennzeichnet durch unterstrichene oder andersfarbige Texte oder URLS.

Hypertext
Damit kann jeder Text bezeichnet werden, der Verweise zu anderen Dokumenten oder Teilen des gleichen Dokuments enthält, die interaktiv aufgerufen werden können.

Icon
Kleines Symbolbild, das eine bestimmte Funktion symbolisieren soll, z. B. einen Ordner oder ein Programm.

Impressum
Ein Pflichtvermerk in Presseerzeugnissen. Das Impressum gibt Auskunft über den Herausgeber, die Zusammensetzung der Redaktion, die Anschrift des Verlages und der Druckerei.

Incentive
Leistungsanreiz zur Motivation von Mitarbeitern, Absatzmittlern und Endabnehmern. Incentives können materieller oder ideeller Natur sein.

Infotainment
Kunstwort aus Information und Entertainment.

Interaktiv
Dialogorientierte Kommunikation, wechselseitiger Austausch von Information.

Interaktive Medien
Der Zuschauer empfängt nicht nur passiv das Fernsehprogramm vom Sender, sondern kann auch aktiv am Programm teilnehmen und es beeinflussen, sodass Kommunikation und nicht nur Konsum stattfindet.

Internet
Das Netz, das Ende der 60er Jahre in den USA aus dem ARPAnet entstanden ist und heute fast die gesamte Welt verbindet.

Interstitial
Interaktiver Werbespot im Internet. Beim Wechsel von einer Internetseite zur nächsten wird das Interstitial im gesamten Browserfenster angezeigt. Die eigentliche Zielseite wird nach kurzer Verzögerung meist automatisch dargestellt.

Intranet
Abgeschlossenes, meist firmeninternes Netzwerk, das auf der Basis des Internet funktioniert.

Investor Relations
Pflege der Beziehungen eines Unternehmens zu seinen Investoren. Der Kurs einer Aktie wird maßgeblich von der positiven Einschätzung des Unternehmens von Seiten der Investoren beeinflusst.

Initial Public Offering (IPO)
Börsengang eines Unternehmens. Das Initial Public Offering, auch Going Public genannt, bezeichnet die Neuemmission von Aktien zum Kurs, der von den Banken festgesetzt wird.

Integrated Services Digital Network (ISDN)
ISDN ist ein digitales Netzwerk, in dem Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 128.000 bits pro Sekunde übertragen werden können. Weil drei Kanäle zur Verfügung stehen, können über eine ISDN-Leitung beispielweise gleichzeitig Telefonate geführt und Daten übertragen werden.

Joint Photographic Experts Group (JPEG)
JPEG ist ein Format, das eine große Farbtiefe in komprimierter Form speichern kann. Es ist besonders gut geeignet, um Bilder auf Homepages abzuspeichern.

Junk Mail
Ausdruck für werblich aufgemachte Direktaussendungen, die nicht besonders ansprechend gestaltet sind.

Key Accounts
Die Key Accounts sind die wichtigeren Kunden, die für den meisten Umsatz sorgen. 20 Prozent der Gesamtkunden machen erfahrungsgemäß 80 Prozent des Geschäftserfolgs aus.

Key Visual
Englisch für Schlüsselbild, das als prägender bildlicher Eindruck einer Werbebotschaft erlebt wird.

Killer-Applikation (Killeranwendung)
Ein Produkt, ein Projekt oder ein Ereignis, das einer neuen Technologie zum Durchbruch verhilft. Die Killerapplications für den PC waren Kalkulations- und Textverarbeitungsprogramme, für das Internet die Browser.

Kontakt
Begriff aus der Mediaforschung, unter dem der tatsächliche Kontakt einer Person mit Anzeigen oder Spots (Werbemittelkontakt) oder mit einem Medium wie TV oder Print (Werbeträgerkontakt) verstanden wird.

Labeling
Der Begriff definiert Zielgruppen oder Lifestyle-Typen aufgrund eines exemplarischen Konsumverhaltens, das Rückschlüsse auf andere Konsumvorlieben offenbaren soll. Die durch eine Vorliebe für eine Marke eruierte Kategorie steht also symptomatisch für eventuelle andere Präferenzen.

Laminieren
Ein- oder beidseitiges Beschichten von Vorlagen (Papier, Pappe, Poster, Plakate) mit durchsichtigem Kunststoff. Das Laminat bietet Schutz vor Feuchtigkeit und Gebrauchsspuren.

Launch
Wird ein Produkt nach einer Entwicklungsphase auf dem Markt eingeführt, spricht man von seinem Launch.

Leporello
Falt-Technik. Kommt häufig bei Prospekten vor, bei denen aneinander hängende Seiten zickzackartig gefaltet werden.

Link
Eine elektronische Verbindung zwischen zwei Internet-Seiten, gekennzeichnet mittels gefärbter Schrift oder unterstrichenem Text. Auch als Hyperlink bezeichnet.

Lumbecken
Verfahren der Klebebindung von Druckerzeugnissen (Fächerklebebindeverfahren).

Mantelprogramm
Von Dritten vorproduzierte Programminhalte im TV und Radio oder auch vom Sender selbst produzierte Formate, die über mehrere lokale Sender mit Gebietsschutz parallel ausgestrahlt werden.

Media-Agentur
Agentur, deren Leistungsangebot in der Entwicklung und Durchführung der Mediaplanung sowie des Mediaeinkaufs für ihre Kunden besteht.

Media Analyse
Im Rahmen der Media Analyse werden vornehmlich Mediennutzung und Demografie, flankierend auch Konsummerkmale erhoben.

Mediaplanung
Die Mediaplanung befasst sich mit der Auswahl der Werbeträger, die den angestrebten Marketing-Zielen am besten gerecht werden, sowie der Bestimmung des optimalen Media-Mix. Angewandte Techniken reichen von der bloßen Intuition eines Mediaplaners bis hin zu hochformalisierten Media-Selektions-Programmen und Optimierungsmodellen. Das Ziel ist eine Aufstellung des Mediaplans, der bei gegebenem Werbebudget eine maximale Wirkung erzielt.

Mediastrategie
Die Mediastrategie bildet den allgemeinen Bedingungsrahmen für eine sinnvolle Werbeträgerauswahl.

Me-too-Produkt
Wenn ein erfolgreiches Produkt kopiert wird, spricht man von einem Me-too-Produkt. Das Plagiat versucht als Trittbrettfahrer an den Erfolg des Originals anzuknüpfen. Dabei kann das Produkt selbst, der Name, das Design oder ein anderer Aspekt kopiert werden – natürlich immer nur im Rahmen des Marken-, Patent- und Urheberrechts.

Merchandising
Im Medienbereich bezieht sich das Merchandising vor allem auf den Verkauf von Begleitmaterial zu Programmen oder Kinofilmen. Von den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wird Merchandising zur Imagepflege eingesetzt.

Microsite
Teil einer Website, der gesondert beworben wird und dabei weitgehend unabhängig bleibt. Eine Microsite ist unter ihrer eigenen URL zu finden und verfolgt individuelle Bestimmungen. Oft ist sie die digitale Begleiterscheinung und als solche auch auf den Zeitraum der dazugehörenden Marketingaktivität beschränkt.

MPEG Audio Layer 3 (MP3)
MP3 ist ein Audio-Format, das Musikdateien auf ein 1/10 ihrer ursprünglichen Größe komprimiert. So können Musikdateien problemlos über das Internet versendet werden.

Mobile Commerce (M-Commerce)
Ausdehnung des elektonischen Handels (E-Commerce) auf den mobilen Handel via drahtlose Endgeräte, wie z. B. WAP-Handys, UMTS-Handys oder PDAs mit Internet-Zugang. Derzeit bereits gängige Applikationen für M-Commerce sind das Bezahlen per Handy, mobiles Online-Banking, Hotelreservierungen oder Internet-Auktionen.

Motion Pictures Engineering Group (MPEG)
Ein Standard für die Datenreduktion bei Bewegtbildverarbeitung in Computern zur Komprimierung und Codierung von bewegten Bildern und Audioteilen.

Multimedia
Interaktive Zusammenführung von Text, Grafik, Ton, Animation und bewegten Bildern zum Informationsaustausch per TV und Computern. Interaktiv bedeutet hier, dass der Anwender den Programmablauf aktiv steuern kann.

Netto-Reichweite
In der Kampagnenplanung und -kontrolle die Mediennutzer in Millionen oder Prozent, die mindestens einmal erreicht wurden. Bei Mehrfachbelegung eines Mediums werden alle Nutzer, die mindestens einmal erreicht wurden, nach Abzug von internen und externen Überschneidungen addiert. Jede Person wird also unabhängig davon, wie oft sie erreicht wurde, nur einmal gezählt. Somit ist die Netto-Reichweite in der Kampagnenplanung und -kontrolle die im Vergleich zur Brutto-Reichweite „härtere“ Währung.
Im Bereich der TV-Programmplanung bezieht sich die Netto-Reichweite auf die kumulierte Anzahl der Seher, die im Durchschnitt an einem Tag des Betrachtungszeitraums innerhalb eines bestimmten Zeitintervalls mindestens eine Minute konsekutiv ferngesehen haben. Das heißt: Seher, die eine Minute ferngesehen haben, werden genauso gewichtet, wie jene, die zwei Stunden ferngesehen haben.

On Air
Das, was aktuell in diesem Moment gesendet wird.

One-to-One-Marketing
Die Interaktivität und Zielgenauigkeit des Internets ermöglicht die gezielte Ansprache von einzelnen Personen. Der Erfolg des One-to-One-Marketings hängt von einer guten Datenbank (CRM), dem Profiling und einem geschickten Datamining ab. Die Marketingmaßnahmen werden auf den Kunden zugeschnitten und orientieren sich an seinen individuellen Bedürfnissen. Darüber hinaus soll ein Dialog entstehen.

Online-Shop
Website, auf der ein Unternehmen Produkte und/oder Dienstleistungen zum Kauf anbietet.

Originalton (O-Ton)
Wird vielfach als Sammelbezeichnung für alle am Drehort aufgenommenen (authentischen) Tondokumente verwendet, also für Wort-Aufnahmen, Geräusche, Atmospäre und Musik. Bei präzisem Sprachgebrauch versteht man unter O-Ton nur Original-Aufnahmen von Wort.

Overspill
Bezeichnet die Empfangbarkeit oder die Nutzung eines TV-Senders über die Ländergrenzen hinaus.

Pageimpressions (auch Pageviews)
Eine zur Reichweitenmessung im Internet verwendete Maßgröße für die Anzahl der einzelnen Seiten, die von den Usern bei all ihren Besuchen auf ein einzelnes Webangebot innerhalb eines bestimmten Zeitraumes aufgerufen wurden. Im Zusammenhang mit den Visits geben sie Aufschluss über die quantitative Verweildauer auf einer Website: Je höher das Verhältnis Visits zu Pageimpressions ist, desto mehr Subseiten einer Website wurden bei einem einzigen Besuch im Durchschnitt angeklickt.

Paginierung
Mit Seitenzahlen versehen, Seiten nummerieren.

Pay-per-view
Fernsehkanal, der nur mit einem Decoder zu empfangen ist. Der Kunde wählt aus dem gesamten Programmangebot aus und zahlt nur für die tatsächlich angesehene Sendung. Abgerechnet wird über einen Rückkanal im Kabelnetz.

Pay-TV
Verschlüsselt gesendeter Fernsehkanal, der nur mit einem Decoder zu sehen ist. Die Bezahlung erfolgt in der Regel im Abonnement. Nicht-Abonnenten können das Programm nur als „permanente Bildstörung“ empfangen. Der Decoder ist entweder im Abopreis enthalten oder muss separat erworben werden. Pay-TV ist der Oberbegriff für alle Arten, Fernsehen gegen Bezahlung zu empfangen.

Permission Marketing (Erlaubnismarketing)
Eine Form des Marketings, bei der der Verbraucher dem werbetreibenden Unternehmen die Erlaubnis erteilt, ihn mit Informationen zu versorgen. Aufgrund der zunehmenden Wirkungslosigkeit der Massenwerbung hat Seth Godin den Ansatz zum Permission-Marketing in seinem gleichnamigen Buch entwickelt.

Pitch
Ein Pitch ist eine Wettbewerbssituation, in der sich ein Unternehmen bei der Auftragsvergabe durch einen potenziellen Kunden gegen seine Mitbewerber durchzusetzen versucht. Zu Deutsch Wettbewerbspräsentation.

Pixel
Pixel bezeichnet die Punkte, die am Monitor das Bild ergeben. Je mehr Pixel, desto besser ist die Auflösung, also die Schärfe des Bildes.

PopUp
Der Begriff stammt ursprünglich aus der Welt der grafischen Betriebssysteme, wo auf Mausklick kleine Fenster mit Auswahlmöglichkeiten erscheinen. Inzwischen wird er auch fürs Internet immer dann verwendet, wenn ungewollt oder beabsichtigt ein neues Browser-Fenster aufspringt.

POS
POS ist die Abkürzung für Point of Sale, Handelsplatz, oder aus Kundensicht Point of Purchase (POP).

Positionierung
Schaffung und Herausstellung von Stärken und Qualitäten, durch die sich ein Produkt klar von anderen abhebt.

Prime-Time
Hauptsendezeit. Im Fernsehen liegt die Prime-Time zwischen 18 und 23 Uhr, im Radio morgens zwischen 6 und 9 Uhr. Zu diesen Uhrzeiten werden die Empfangsgeräte am häufigsten eingeschaltet. Die Zeit vor der Prime-Time wird Access-Time genannt.

Product Placement (PP)
Platzierung von Produkten oder deren Namen in Filmen oder Fernsehsendungen gegen Entgelt. Aufgrund einer fehlenden Trennung von Redaktion und Anzeigenteil liegt Product Placement in der rechtlichen Grauzone. Bei zu deutlicher Werbung muss das Wort „Werbesendung“ oder „Dauerwerbesendung“ eingeblendet werden.

Profiling
Das Profiling beschreibt die Sammlung und Auswertung von Daten, um sich ein möglichst akkurates Bild der anvisierten Zielgruppe machen zu können. Primär geht es beim Profiling darum, Verbraucher möglichst genau kennen zu lernen, um Marketingaktivitäten optimieren zu können.

Proof
Englische Bezeichnung für Korrekturfahne, Korrekturbeleg. Der Begriff wird meist für Farbausdrucke, etwa von Anzeigen, verwendet. Es wird zwischen Analog- und Digitalproof unterschieden.

Quicktime
Hilfsprogramm, das das Abspielen von Video- und Audiodateien ermöglicht.

Rating
Branchenüblicher Begriff für Sehbeteiligung.

Real Player
Die Real Player-Software ermöglicht die Echtzeitübertragung von Tönen und Filmen.

Reality-Soap
Sonderform der Seifenoper, bei der nicht anhand eines Drehbuchs das „wirkliche Leben“ nachgestellt wird, sondern Kandidaten Tag und Nacht gefilmt werden, sodass ihr alltägliches Leben von Fernsehzuschauern beobachtet werden kann. Berühmte Reality-Soaps sind Big Brother oder Taxi Orange.

Reality-TV
Tatsächliche Ereignisse (oft Unglücksfälle) werden direkt gefilmt oder mit den ursprünglich Beteiligten und Schauspielern möglichst wirklichkeitsgetreu nachgestellt. Reality-TV bewegt sich oft im Konfliktbereich zwischen dem Recht der Öffentlichkeit auf Information und dem Persönlichkeitsrecht.

Recall
Erinnerung an Werbemittel und deren Inhalte. Man unterscheidet Aided Recall und Unaided Recall.

Recognition
Wiedererkennen von Werbemitteln und deren Inhalten bei Vorlage des Originals.

Reichweite
Die Reichweite eines Werbeträgers wird in Millionen oder Prozent ausgewiesen und bezeichnet ganz generell den Anteil der Bevölkerung oder einer bestimmten Zielgruppe, der zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einem bestimmten Zeitraum Kontakte mit diesem Werbeträger hatte.

Relaunch
Ein Titel (Zeitschrift, Fernsehsendung) wird nach einigen Jahren seines Erscheinens überarbeitet und mit neuem Layout und neuen Schwerpunkten herausgegeben.

Response
Reaktion von Zielpersonen auf eine Werbemaßnahme bei direkter Ansprache.

Retention Marketing
Marketingmaßnahme, die auf Kundenbindung statt auf Akquisition ausgerichtet ist.

Rich Media Banner
Nachfolger des Animated GIFs. Bannerart, die durch HTML oder Flash-Programmierung multimediale Elemente wie Video, Audio und 3D-Welten ermöglicht.

Robinson-Liste
In diese Liste kann sich jeder eintragen, der keine unverlangten Werbe- oder Direkt-Marketing-Aussendungen mehr erhalten möchte.

Return on Investment (ROI)
Maß für die Rentabilität einer Investition. Dabei wird das investierte Kapital in Beziehung zum Nettogewinn gesetzt. Über den ROI lassen sich unterschiedliche Anlagemöglichkeiten miteinander vergleichen: Die mit dem höchsten ROI ist dabei vorzuziehen.

Schleichwerbung
Unter Schleichwerbung versteht man eine Form der getarnten Werbung, durch die eine Werbebotschaft an Rezipienten adressiert wird, ohne dass diese auf Anhieb oder überhaupt den werblichen Charakter der Botschaft erkennen können. Da der von unabhängigen Journalisten gestaltete redaktionelle Teil in den meisten Medien eine höhere Glaubwürdigkeit bei den Umworbenen genießt, besteht Schleichwerbung in dem Versuch, unter journalistischer Tarnkappe wie z. B. in Form von redaktionell gestalteten Anzeigen oder auch unzulässigen redaktionellen Hinweisen bzw. redaktionellen Zugaben Wirtschaftswerbung zu betreiben.

Share of Voice
Anteil der Adimpressions, die ein Werbungstreibender innerhalb eines definierten Zeitraumes schaltet, an den Gesamt-Adimpressions, die eine Site in diesem Zeitraum ausliefert.

Sinus-Milieus
Sie sind die Basiszielgruppen für das Marketing. In den Milieus werden Menschen zusammengefasst, die sich in Lebensauffassung und Lebensweise ähneln. Grundlegende Wertorientierungen gehen dabei ebenso in die Analyse ein wie Alltagseinstellungen. Unberücksichtigt bleiben hingegen formale demographische Kriterien wie Schulbildung, Beruf oder Einkommen. Als Alternative zu bisherigen Zielgruppenauswertungen, die überwiegend auf soziodemographischen Merkmalen beruhen, kann Fernsehnutzung nun milieubezogen analysiert werden.

Smart Shopper
Smart Shopper sind Personen, die nach bestmöglichem Preis-Leistungs-Verhältnis einkaufen, wobei sie eine bestimmte, hohe Mindestleistung voraussetzen, d. h. es geht nicht um den Erlebniskauf mit Hinnahme höherer Preise oder den Versorgungskauf mit Verzicht auf Markenattribute, sondern beides soll gemeinsam realisiert werden.

Send phenomenal amounts of mail (Spam)
Spam steht im Internet für massenhaft unaufgefordert zugesandten Datenmüll, der die Mailbox verstopft und die Empfänger nervt. Meist handelt es sich dabei um Werbesendungen.

Sperrfrist
Ist eine Pressemittelung/Agenturmeldung mit einer Sperrfrist versehen, darf deren Inhalt nicht vor dem angegebenen Termin veröffentlicht werden.

Storyboard
Konzept einer Publikation oder Werbekampagne (z. B. für einen Werbespot).

Streaming Banner
Bezeichnung für Banner, die Animation und Videos anzeigen. Die Daten für die bewegten Bilder, die in Echtzeit auf dem Bildschirm erscheinen, werden in einem ununterbrochenen Datenstrom (Stream) auf den Rechner geladen.

Supplement
Zeitschriften- oder Zeitungsbeilage, z. B. TV-Programmhefte oder Veranstaltungsmagazine, aber auch Themenbeilagen.

Target Group
Englisch für Zielgruppe.

Targeting
Marketing, das speziell und trennscharf auf eine Zielgruppe zugeschnitten ist. Auf diese Weise ist es möglich den Wirkungsgrad der Werbung zu optimieren und Streuverluste zu minimieren.

Tausendkontaktpreis (TKP)
Der Tausendkontaktpreis gibt an, wie viel jeweils 1.000 Kontakte des Werbeträgers kosten. Der TKP ist ein entscheidendes Kriterium für die werbetreibende Wirtschaft, in welchem Medium sie ihre Werbung bucht und platziert. Zur Errechnung des TKP beim Fernsehen wird die Länge des Werbespots in Sekunden mit der Tausenderzahl bei eingeschalteten Geräten multipliziert.

Teaser
Ein Teaser ist ein kleiner Appetitmacher, bei dem zunächst nicht ersichtlich ist, für welches Produkt er wirbt. Der Teaser soll Neugier wecken. Die spätere Auflösung bewirkt einen Aha-Effekt.

Technische Reichweite
Empfangbarkeit in Millionen oder Prozent. Haushalte oder Personen, die einen TV- oder Radio-Sender terrestrisch, über Kabel oder Satellit empfangen können.

Teletext
Textinformationen, die TV-Anstalten zusätzlich zu ihrem Programmbetrieb zur Verfügung stellen (z. B. Nachrichten, Wetter, Sport, Ankünfte und Abflüge, Horoskop)

Testimonial
Werbeformat, in dem die Produktbotschaft durch persönliche Erfahrungsberichte vermittelt wird. Dies kann durch bekannte Persönlichkeiten oder Normalverbraucher erfolgen.

Taged Image File Format (TIFF)
Ein Format, mit dem Bilder und Grafiken abgespeichert werden können.

Trailer
Werbesendung oder sehr kurze Eigenankündigung; Programmausschnitt für Vorankündigungen in Radio, TV, Kino und WWW.

Trend Scout
Dienstleister, der neue Trends frühzeitig aufspürt und diese Erkenntnisse an Werbetreibende und Werbeberater (gegen Honorar) weitergibt.

Unique Selling Proposition (USP)
Der USP ist das einzigartige Verkaufsargument. Er zeichnet ein Produkt gegenüber anderen aus und kann nicht einfach kopiert werden. Der amerikanische Werbefachmann Rosser Reeves hat mit diesem Ansatz die Voraussetzung für eine erfolgreiche Produktpositionierung geschaffen.

Unique Visitors
Ein zur Reichweitenmessung im Internet verwendetes Messkriterium für die Anzahl der einzelnen User, die eine Website mindestens einmal innerhalb eines bestimmten Zeitraums angesurft haben.

Upselling
Beim Upselling werden dem Käufer weitere Artikel aus dem Sortiment des Verkäufers angeboten – etwa ein Reiseführer passend zur Reise.

Verwertungsgesellschaft
Verwertungsgesellschaften übernehmen im Auftrag einzelner Urheber entsprechend dem Urheberwahrnehmungsgesetz als zentrale Organisation die Wahrung der Urheberrechte.

Video-on-Demand
Auf Verlangen eines Zuschauers wird ein Film aus dem Archiv eines Zentralcomputers von einer Sendezentrale nur an ihn übertragen. Die Anforderung kann per Telefon, Computer oder Fernbedienung erfolgen.

Vierfarbdruck
Besteht aus den vier Druck-Grundfarben Yellow, Magenta, Cyan und Black (CMYK), die beim Druck durch subtraktive Farbmischung alle Farben erzeugen. Jede Farbe wird einzeln mit einer Vorlage gedruckt. Die vier Vorlagen werden mittels der Farbseparation erzeugt.

Virales Marketing
Marketingansatz, bei dem Werbebotschaften so lanciert werden, dass sie sich wie ein Virus selbstständig verbreiten. Virales Marketing lässt sich allerdings nur schwer steuern und oft ergibt es sich einfach zufällig.

Visits
Ein zur Reichweitenmessung im Internet verwendetes Messkriterium für die Anzahl der Zugriffe aller User auf eine Website innerhalb eines bestimmten Zeitraums, das heißt: Wie oft wurde eine Website beispielweise in einem Monat insgesamt von allen Nutzern besucht.

Web-TV
Bereitstellung von Fernsehprogrammen via Internet.

Webpromotion
Verkaufsfördernde Maßnahmen im Internet. Bei der Webpromotion unterscheidet man zwischen internen und externen Maßnahmen. Die internen Maßnahmen beinhalten alle Aktivitäten, die innerhalb des Internets umgesetzt werden (z. B. Banner, Anmeldung bei Suchmaschinen, Linktausch etc.). Externe Maßnahmen entsprechen der klassischen Promotion (z. B. Plakate, Gewinnspiele etc.)

Werbeinsel
Darunter versteht man einen Werbeblock, der in der Regel aus mindestens zwei Spots besteht. Man unterscheidet Flankierer- oder Scharnier-Inseln, die vor oder nach einer Sendung platziert sind, und Unterbrecher-Werbeblöcke, die innerhalb einer Sendung liegen.

Werbeträger
Medium für Werbebotschaften: Print, Funk, Fernsehen, Kino, Plakattafeln etc.

Wording
Neudeutsch für Sprachgebrauch, Wortgebrauch. Im Werbe- und PR-Bereich werden oft Wörter für eine bestimmte Situation kreiert oder umfunktioniert, die dann diese Situation auch allgemeinverständlich treffend beschreiben sollen.

Yellow Press
Bezeichnung für Boulevardpresse, auch Regenbogenpresse genannt.

Zapping
Wahlloses Hin- und Herschalten zwischen Fernsehkanälen.

Zielgruppe
Eine nach bestimmten Merkmalen (soziodemografisch, soziopsychologisch) definierte Personengruppe, die von Medien oder Werbung angesprochen werden soll.

ZIP-Format
Weit verbreitete Methode, große Datenmengen zu komprimieren und über das Internet zu versenden.

Impressum
Herausgeber: Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation
der Wirtschaftskammer Wien
Schwarzenbergplatz 14/306
1040 Wien
Redaktion: Maximilian Mondel; Assistenz: Carina Polly
Quellen: Fachverband Werbung und Marktkommunikation sowie Fachgruppen Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammern aller neun Bundesländer, Werbealmanach, HORIZONT, BESTSELLER, www.horizont.at; weitere Quellen: siehe Literaturverzeichnis.